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Steigende Aktienkurse, sinkende Ölpreise – in den Medien wird täglich über die Entwicklungen an den Börsen berichtet. Wie aber kann man an den Börsen schnell und einfach spekulieren? Aktien kann man bei seiner Hausbank kaufen. Zertifikate auf Ölpreise wird man nach einem langen Beratungsgespräch wahrscheinlich auch angeboten bekommen. Hier kommen aber schon die üblichen Probleme, dass ein Bankberater nur die Produkte seiner Bank anbieten wird. Außerdem kann man nur auf steigende Kurse setzen. Wie kann man aber von fallenden Ölpreisen profitieren.

Allen, die sich die gleichen Fragen stellen, möchte ich an dieser Stelle den Einstieg erleichtern und eine gute Hilfestellung geben. Will man online mit dem Börsenhandel anfangen, erschlägt einen die Informationsflut. CFD, MT4, Stopp-Loss, Margin usw. Eine gute Einführung ist aber schwer zu finden, was mir am Anfang auch das Interesse genommen hat. Ich möchte euch an dieser Stelle nicht weniger als eine umfassenden Einstieg in das Online-Trading zeigen um euch bei einem erfolgreichem Start zu unterstützen.

Ziel wird es sein, dass Ihr sicher mit der Handelssoftware umgehen könnt, erfolgreiche Handelsentscheidungen trefft und weitere Möglichkeiten wie den automatisierten Handel mit Expert Advisors betreibt.

Ihr bekommt hier kein Rezept für schnellen Reichtum ohne Arbeit. Daher werdet ihr hier keine Bilder von Yachten in der Karibik und Rolex Uhren sehen.

Allen anderen, die ein spannendes Hobby suchen, mit dem man Geld verdienen kann, sind herzlich eingeladen weiterzulesen.

Bevor ihr euch bei einem Broker wie AVAtrade anmeldet, geht es mit den Grundlagen los.


Grundlagen

Da ihr beim Traden euer Geld einsetzt, müsst ihr immer wissen was ihr tut. Daher ist ein solides Basiswissen absolut notwendig und soll euch im folgendem Text näher gebracht werden. Dabei wird von Beginn an stets der Fachjargon verwendet und nach Möglichkeit immer sofort erklärt.

Was ist Traden?

Traden, Trading, oder auch zu Deutsch Handeln bezeichnet ganz simpel das Kaufen oder Verkaufen von Werten, wie Aktien, Rohstoffen aber auch Devisen. Dabei ist das Ziel stets mit Gewinn zu kaufen und zu verkaufen. Im klassischen Aktienhandel wurden dabei Aktien gekauft und mit der Aussicht auf Wertsteigerung gehalten, um sie teurer wieder zu verkaufen. „Buy low, sell high“.

Dieses klassische Vorgehen hat ich mittlerweile weiter entwickelt und es gibt auch die Möglichkeit auf fallende Kurse zu setzen. Dazu „leiht“ man sich Aktien, verkauft diese, wartet ab bis die Kurse sinken, kauft die Aktien und gibt Sie zurück. Dieses Vorgehen nennt man auch Leerverkäufe oder short-selling.

Des weiteren hat sich durch das Internet mit dem Day-Trading eine kurzfristigere Art des Tradens entwickelt. Dabei werden Aktien nicht über lange Zeiträume gehalten, sondern die offene Positionen innerhalb eines Tages glatt gestellt. Positionen sind gekaufte oder leerverkaufte Werte. Das heißt, durch den Kauf von 10 Aktien eröffne ich eine Long-Position. Verkauft man die Aktien wieder, wird die Position geschlossen. Dies wird auch glattstellen genannt. Long bedeutet, dass man zur Positionseröffnung einen Wert kauft. Das Gegenteil ist Short und bedeutet den Verkauf von Werten.

Die Steigerung des Day-Trading ist der Hochfrequenzhandel, bei dem in Sekundenbruchteilen von Tradingrobotern Positionen eröffnet und wieder geschlossen werden und die Händler an minimalen Spreads verdienen. Später werde ich euch auch die Anwendung von Tradingrobotern im MetaTrader, sogenannten Expert Advisor, näher bringen.

Spreads sind die Grundlage des Tradens. Spreads sind der Abstand zwischen den Bid- und Ask-Kursen. Die Bid-Kurse sind die niedrigeren Kurse, zu denen aktuell erkauft werden kann, die Ask-Kurse sind die aktuellen Preise zu denen ein Werkt gekauft werden kann. Im Detail sind dies die Preise, die die Händler an den ersten Positionen im Orderbuch anbieten.

Im MetaTrader werden die aktuellen Kurse hier am Beispiel Euro in US$ so angezeigt:

bidask

Für das Trading bedeutet der Bid/Ask-Spread, dass jede eröffnete Position um den Spread erst einmal im Minus ist. In diesem Beispiel beträgt das Minus 0,00013 $ pro €.

Jetzt kommen wir zu dem gehandelten Volumina. Die 1.00 im Bid/Ask Beispiel beschreibt, wieviel Lots bei einem Klick auf sell oder buy gehandelt werden. 1 Lot hat abhängig vom Kontrakt, also dem gehandelten Produkt immer einen individuellen Wert. Beim Forex-Handel ist 1 Lot ein Betrag von 100.000 in der gehandelten Währung. Also bei EURUSD kauft man beim Handel mit 1 Lot 100.000 $. In unserem Beispiel entspricht der Spread also bei einem Handelsvolumen von 1 Lot 13 $. Hat man nur eine Einlage von 100 $ so zeigt das Beispiel, dass schon kleine Bewegungen das gesamte Kapital auffressen können.

Neben einem Standard Lot gibt es noch die Möglichkeit, Mini- (0,1) und Mikro- (0,01) Lots zu handeln. Dies seht ihr in der obigen Tradeauswahl durch die Einstellung der 1.00 mit zwei Nachkommastellen. Also werden könnt ihr das gehandelte Volumen und damit auch das Risiko an euer Money Management anpassen.